Ausstellungsflyer DELACROIX

Datierung
1964
Objekttyp
Plakat
Material / Technik
Offset-Druck
Maße
Blattmaß: 39,5 x 21 cm
Inschrift / Signatur
DELACROIX AUSSTELLUNG KUNSTHALLE BREMEN 23. Februar bis 26. April 1964 Eintrittspreise: DM 2,- Gruppen ab 20 Personen DM 1,- Mitglieder des Kunstvereins haben freien Eintritt. Öffnungszeiten: sonntags 10 bis 14 und 16 bis 18 Uhr montags geschlossen dienstags 10 bis 21 Uhr mittwochs 10 bis 18 Uhr donnerstags 10 bis 18 Uhr freitags 10 bis 21 Uhr sonnabends 10 bis 16 Uhr Karfreitag geschlossen Ostersonntag, Ostermontag 10 bis 14 und 16 bis 18 Uhr Führungen: Jeden Freitag 19.30 Uhr, DM 0,50 pro Person, für Gruppen nach Voranmeldung dienstags bis freitags 10.30 Uhr und 15 Uhr, DM 0,50 pro Person (mindestens 10 Personen). Katalog: Verzeichnis der ausgestellten Werke mit ausführlichen Kommentaren, ca. 120 Abbildungen, darunter 7 Farbtafeln, und Beiträgen zur Kunst Delacroix' und seiner Zeit. DM 7,- Auskünfte: Kunsthalle Bremen, 28 Bremen, Am Wall 207, Telefon 324785 auf der Rückseite: DELACROIX Die Kunsthalle Bremen veranstaltet vom 23. Februar bis zum 26. April 1964 eine große Ausstellung zum Gedächtnis an den 100. Todestag von Eugène Delacroix (1798-1863). Delacroix ist der bedeutendste französische Maler des 19. Jahrhunderts und einer der großen Meister der Kunstgeschichte überhaupt. Sein überragender Geist beherrscht den ganzen Themenkreis der abendländischen Bildwelt von der Antike bis zu seiner unmittelbaren Gegenwart. In seiner hohen Kunst verbindet er die Traditionen der monumentalen Wand- und Historienmalerei, des christlichen Andachtsbildes, der Darstellung literarischer Stoffe, des Porträts, der Landschaft und des Stillebens mit einem neuen malerischen Stil, der über den Impressionismus hinaus bis in unsere Tage fortwirkt Die Delacroix-Ausstellung in Bremen ist seit 1907 in Deutschland die erste umfassende Darstellung seines Werkes. Durch zahlreiche bedeutende Leihgaben aus dem Louvre in Paris, der Nationalgalerie in London, dem Königlichen Museum in Brüssel, dem Museum in Bordeaux, dem Kunsthistorischen Museum und der Albertina in Wien, sowie aus weiteren öffentlichen und privaten Sammlungen in Frankreich, England, Holland, der Schweiz und Deutschland erhält sie ihr besonderes Gewicht. Etwa 70 Gemälde, 200 Handzeichnungen und die gesamte Druckgraphik des Meisters vermitteln jedem Besucher ein mitreißendes Bild von der ganzen künstlerischen Spannweite des genialen Malers und Zeichners. Berühmte Bilder wie Das sterbende Griechenland auf den Ruinen von Missolunghi, der König Rodrigo, Hamlet und Horatio auf dem Friedhof, Der Tod des Valentin, Die arabischen Komödianten, der Raub der Rebecca und die Kreuztragung Christi, dazu die Skizzen zum Sardanapal und zur Decke der Apollon Galerie des Louvre geben eine lebendige Vorstellung von der unerschöpflichen Erfindungskraft des Meisters, von der Kraft seiner Handschrift und dem Reichtum seiner Palette. Neben dem Klassizisten Ingres ist Delacroix unbestritten der über- ragende Zeichner seines Jahrhunderts. Seine furiosen Kompositionsskizzen, seine sorgfältigen Naturstudien, eine Nachzeichnungen nach anderen Meistern und nicht zuletzt seine Aquarelle sind von vollkommener Schönheit. Aus seinem druckgraphischen Werk sind neben Einzelblättern besonders die Lithographien zu Goethes Faust und zu Shakespeares Hamlet zu nennen. Ergänzend zu diesen drei Abteilungen, die allein der Kunst Delacroix' gewidmet sind, hat die Kunsthalle Bremen aus eigenen Beständen eine Ausstellung von Handzeichnungen, Aquarellen und Druckgraphik der französischen Romantik zusammenge- stellt. Die Darstellungswelt der Zeit: Literarische Themen, Porträt und Landschaft, Musik, Verehrung de Helden, das Orientalische - das gerade zu dieser Zeit in den Gesichtskreis Europas trat - ergibt den kunst- und kulturgeschichtlichen Hintergrund, vor dem sich die überragende Gestalt Delacroix' um so markanter abhebt. Ausstellung Kunsthalle Bremen 23.2. bis 26.4.1964
Inventarnr.
LMO 33.387a
Nicht ausgestellt
Erwerbung
Erworben 1964 als Übernahme

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